Schatzkiste 88 – Excel, Frauenquote, Entscheidungen

Ist Excel schädlich? Braucht es eine Frauenquote? Wie trifft man Entscheidungen? Eine bunte Schatzkiste mit Wort, Ton und Bild gibt Antworten und Anregungen.

Nugget #1 handelt von einer Seuche. Ist dein Unternehmen auch infiziert? Tobias W. Goers hat es im Mittelstand diagnostiziert. Ich kenne es aber auch aus großen Konzernen. Es handelt sich um das Excel-Dilemma. Excel ist das Schweizer Taschenmesser für so ziemlich alle Fragestellungen im Unternehmen. Es gibt kaum eine Fragestellung, die nicht mit Excel gelöst werden kann. Nur wenige betrachtet die Nachteile, die Unternehmen viel Geld kosten. Es können kaum mehrere Menschen gleichzeitig daran arbeiten. Das User-Interface ist bescheiden. Man denke nur an komplexe Arbeitsblätter, bei denen mühsam Spalten ausgeblendet werden und Panes eingefroren werden um zumindest ein Mindestmaß an Übersichtlichkeit zu erreichen. Tobias W. Goers hat mal für das Thema Zeiterfassung die Rechnung aufgemacht. Woran liegt es, dass Excel so weit verbreitet ist? Weil das Werkzeug sowieso da ist? Bei der steigenden Anzahl von Software-as-a-Service Lösungen eigentlich kein Argument. Weil es jeder kennt und bedienen kann? Mag sein. Auf jeden Fall vergibt man sich dadurch einiges an Digitalisierungspotential. Was meinst du dazu? Bist du Excel-Liebhaber oder Excel-Kritiker? (6 min, Text, deutsch)

Das Excel-Dilemma im Mittelstand

Nugget #2 ist was für die Ohren. Dr. Katarzyna Mol-Wolf trifft im Podcast des Frauenmagazins EMOTION interessante Menschen, vor allem Frauen. In Folge 26 ist Dorothee Bär zu Gast, Staatsministerin für Digitalisierung, und gibt interessante Einblicke in den Alltag einer Ministerin. Mir gefällt die Transparenz die sie auch bei Instagram an den Tag legt. Ins Grübeln gekommen bin ich bei Ihrem Statement zum Thema Frauenquote. Ich stehe dieser Lösung sehr ambivalent gegenüber. Oft werden Frauen dadurch unnötig abgewertet. „Du hast die Position ja nur bekommen, weil du eine Frau bist.“ Recht gebe ich Dorothee Bär aber, dass es Quoten in vielen anderen Bereichen gibt und dadurch unterschiedliche Perspektiven sichergestellt werden. Da gehe ich dann wieder voll mit. Ich bin ein großer Verfechter diverser bzw. heterogener Teams. Also warum reden wir statt Quote nicht über die unterschiedlichen Perspektiven, die wir brauchen. Warum wollen wir eine Frau im Vorstand? Weil wir jemanden mit Blick für Vereinbarkeit von Beruf und Familie möchten? Weil wir uns mehr Empathie versprechen? Sollten wir vielleicht auch eine Auszubildende oder einen Auszubildenden im Vorstand haben? Kennt ihr Beispiele von Vorständen, die so besetzt werden? (41 min, Audio, deutsch)

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Video-Link: https://soundcloud.com/katarzyna-trifft/dorothee-bar-staatsministerin-fur-digitalisierung

Unterschiedliche Perspektiven braucht es auch bei Entscheidungen. Nugget #3, ein wunderschönes Video der School of Life, zeigt fünf Perspektiven die uns bei Entscheidungen helfen: der Feind, der Tod, das Bauchgefühl, der Mut und die Vorsicht. Nächste Woche mache ich ein Lunch and Learn zum Thema Entscheidungen und das Video kriegt definitiv einen Platz. Wie triffst du eigentlich Entscheidungen? Schnell und aus dem Bauch oder vorsichtig mit vielen Zahlen, Daten und Fakten? Alleine oder im Konsens? Hast du Entscheiden irgendwann gelernt, vielleicht sogar eine Schulung gemacht? (6 min, Video, englisch)

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Video-Link: https://youtu.be/okdsAZUTJ94

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