Schatzkiste 60 – Innovation, Ambidextrie, Piraten, Mut

Liebe Schatzkistenleser,

diese Woche gibt es die bisher kürzeste Schatzkiste. In unter 10 Minuten habt ihr alle Nuggets verdaut.

Nugget #1 ist ein echter Quickie zum Thema Innovation. Zwei Minuten sollte jeder zur Verfügung haben. Mit dem Titel hat mich Sabine Eckhardt gefangen. Oder wusstet ihr, was es mit dem Satz „Das Pferd ist keinen Gurkensalat“ auf sich hat? Die Moral von der Geschichte ist, dass eine Idee oder Erfindung nicht notwendigerweise eine Innovation ist. Dafür ist kommerzieller Erfolg notwendig. Was braucht es, dass die Rahmenbedingungen in Unternehmen stimmen? Das schreibt Sabine in den nächsten Wochen. Ich habe mich übrigens auch dieser Fragestellung vor einigen Wochen in meinem Artikel „Es funkt…“ genähert.
Innovations-These #1: Das Pferd frisst keinen Gurkensalat (2 min, Text, deutsch)

Der zweite Quickie folgt mit Nugget #2. Auch hier braucht ihr maximal zwei Minuten. Der Artikel von Tandemploy erklärt Ambidextrie. Darum ging es schon mal in früheren Schatzkisten. Meiner Meinung nach herrscht in vielen Unternehmen heute ein manischer Fokus auf Effizienz und das operative Geschäft (Exploitation, Execution). Natürlich kommt dabei das Thema Exploration bzw. Innovation zu kurz. Doch ohne ausreichend Bandbreite für Innovation braucht es irgendwann auch keine Effizienzbemühungen mehr. Beispiel gefällig? Dank Spotify würde man heute selbst mit dem effizientesten CD Vertrieb keinen Umsatzwachstum mehr hinlegen. Selbst Unternehmen, die sich Innovationslabore leisten haben oft Schwierigkeiten die innovativen Ideen in das operative Geschäft zu überführen. Der Artikel gibt ein paar Anregungen wie der Balanceakt gelingen kann und welche Vorteile sich durch diese Maßnahmen ergeben.
Innovation UND Effizienz? Organisationale Ambidextrie (2 min, Text, deutsch)

Für Nugget #3 braucht ihr nur ein kleines bisschen länger. Bei James Lawther geht es um Piraten. Damit hatte er schnell den Platz in der Schatzkiste sicher. Piraten waren Kriminelle. Trotzdem waren sie sehr agil und konnten gut mit Komplexität umgehen. Man kann sich also als Unternehmen was von Ihnen abschauen. Die Royal Navy war eine lupenreine „Command-und-Control“ Organisation. Kein Wunder also, dass viele der Seeleute irgendwann die Nase voll von ihrem Arbeitgeber hatten. Klingt bekannt, oder? Piraten waren dagegen demokratisch organisiert und das Gehalt wurde fair verteilt. New Work und New Pay lassen grüßen. Sehr interessant ist übrigens das Beispiel einer Verfassung von einem Piratenschiff in James Artikel. Welche Piratenpraktik würdet Ihr gerne in Eurem Unternehmen ausprobieren?
The Pirate School of Management (5 min, Text, englisch)

Am Schluss möchte ich noch ein kurz auf ein neues Projekt hinweisen: MutlandDE. In Deutschland wird seit Wochen Angst geschürt und Untergangsszenarien heraufbeschworen. Wir sollten unsere Energie lieber in die Unterstützung der vielen Projekte und Initiativen stecken, die unser Land voran bringen. Gemeinsam mit anderen Mutigen will ich Impulse setzen. Möchtest du mitmachen oder unterstützen? Dann kontaktiere mich gerne via tobias@companypirate.de.

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