Schatzkiste 66 – Produktivität, Haltung, Respekt

Hallo liebe Freunde der Schatzkiste,

wir sind bei Nummer 66 angekommen. Einige meiner Leser sind keine deutschen Muttersprachler und lesen lieber die englischsprachigen Beiträge. Ich werde versuchen pro Woche mindestens einen Beitrag in die Schatzkiste zu legen. Gerne dürft ihr mir auch Vorschläge machen. Für die Übersetzung der deutschen textuellen Beiträge empfehle ich DeepL. Ansonsten eignen sich die Beiträge ja auch perfekt zum Lernen der Sprache 😉

Los geht’s mit Nugget #1. Der kommt auch diese Woche vom Produktivitätsguru Lars Bobach, den ich  schon mal in Schatzkiste 64 hatte. Der Titel der Podcastepisode lautet zwar „Datenablage in der papierlosen Buchhaltung“ und klingt für viele von Euch erstmal nicht interessant. Die zweite Frage in dem Podcast ist aber für die Meisten sicher sehr relevant. Braucht man für Berufs- und Privatleben verschiedene Kalender, Telefone und Geräte? Es gibt sehr praktische Tipps sowie Pro’s und Con’s. Ich habe sowohl separate Kalender und mittlerweile auch Telefone. Als privaten Kalender nutzen wir einen digitalen Familienkalender. Den habe ich per iCal in Outlook eingebunden. Allerdings ist das nur read-only und ich muss teilweise Termine doppelt eintragen. Kontakte mache ich mittlerweile wirklich zentral. Bei den Geräten nutze ich leider auch alles doppelt. Es gibt bei den Geräten, die mir die Firma zur Verfügung stellt leider zu viele Limitierungen. Ich hoffe in den nächsten Jahren setzt sich BYOD (Bring Your Own Device) mehr durch. Die technischen Möglichkeiten sind auf alle Fälle gegeben. Wie sieht Euer Setup aus? Habt ihr zum dem Thema Tipps?
Frag Lars – Datenablage in der papierlosen Buchhaltung, Wolfgang Schüttler (237) (25 min, Audio, deutsch)

Nugget #2 ist ein etwas älterer Beitrag auf dem Gameplan-A Blog, der diese Woche nochmal auf LinkedIn beworben wurde. Max Van Den Doel listet 10 Tipps für besser Haltung bei der Arbeit. Die Tipps sind alle einfach umzusetzen und dennoch sehe ich diese Haltungen recht selten (auch bei mir!).
Das Guten Morgen in den Reihen ist bei mir eigentlich Standard. Aber ein kurzer Smalltalk über die Herausforderungen des Tages, macht es nochmal wertvoller. Werde ich mir angewöhnen.
Bei Tipp 6 lauert allerdings eine Gefahr. Ich sehe ein, dass man sich nicht die ganze Zeit mit den Schwarzmalern umgeben sollte, denn das färbt ab. Wenn ich mich allerdings die ganze Zeit nur mit den Optimisten umgebe ist das auch gefährlich. Ich schätze es sehr, wenn Leute mir sagen, dass etwas nicht klappen kann oder sie Risiken sehen. Denn das erweitert meine Perspektive. Das heißt noch lange nicht, dass ich mich von einem eingeschlagenen Weg abbringen lasse oder meinen Optimismus verliere. Aber ich bereite mich besser vor und kann Stolpersteine leichter umgehen.
Unbedingt empfehlen möchte ich Tipp 10. Wir haben seit einigen Tagen auch das Abendritual, dass jeder sein persönliches Highlight des Tages erzählt. Bisher hat noch immer jemand etwas gefunden. Probiert es auch mal aus!
10 TIPS FOR ATTITUDE AT WORK (4 min, Text, englisch)

Nugget #3 ist ein toller Vortrag von René Borbonus, auf den ich dank Conny Dethloff gekommen bin. Es  ist ein tolles Beispiel, wie man einen erfolgreichen und unterhaltsamen Vortrag hält. Darum soll es aber heute nicht gehen. Es geht um den Inhalt, ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Respekt. Auch ich bin davon überzeugt, dass wir mit Respekt mehr Ansehen bei Freund und Feind gewinnen. Drei Aspekte aus dem Vortrag finde ich interessant für die Unternehmenswelt.
Erstens weist René Borbonus auf einen Nachteil moderner Kommunikation hin. Es geht schnell. Mir ist es auch schon passiert, dass ich sofort eine emotionale Antwort auf eine Email verfasst habe. Da wäre es gut, wenn man erst zum Briefkasten laufen muss und ein paar Mal durchschnauft. Ein Kollege von mir hat das digital implementiert. In Outlook kann man eine Regel anlegen, dass alle ausgehenden Emails verzögert werden. 2-3 Minuten reichen da meiner Meinung nach schon aus.
Der zweite Aspekt ist anonymes Feedback. Ich werde öfters mal als Feedbackgeber für 360° Feedbacks angefragt. Diese laufen anonymisiert ab, was ich blöd finde. Wie kann man so in den Dialog mit seinen Feedbackgebern gehen? Zumindest in den freien Textfeldern schreibe ich mittlerweile meinen Namen dazu.

Der dritte Aspekt ist ein Zitat aus dem Vortrag:

Wer noch grün ist kann wachsen, wer sich bereits reif denkt, beginnt zu faulen.

Das gilt in meinen Augen für so vieles in Unternehmen – Individuen, Prozesse, Organisationen, …. Was ist bei Euch reif? Seht mal genau hin und ihr werdet vielleicht erste faulige Stellen erkennen. Aber noch besser ist es, sich gleich um das Wachstum der grünen Bereiche zu kümmern. (19 min, Video, deutsch)

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=9869CcKULwo&feature=youtu.be

 

Um Respekt und positive Haltung geht es auch bei der Initiative #Mutland. Diese Woche ist die große #Mutland-Blogparade gestartet. Auch ich werde die nächsten Wochen einen Beitrag beisteuern. Ideen und Inspiration sind herzlich willkommen. Noch besser ist es, wenn ihr gleich selbst einen Beitrag beisteuert. Wer selbst keinen Blog hat, darf gerne bei mir als Gastautor veröffentlichen. In diesem Sinne, ein mutiges Wochenende!

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